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Voraussetzung für
den Einsatz eines Aufbereitungssystems ist eine detaillierte Festlegung
der Aufgabenstellung.
- Die Definition der auftretenden
Verschmutzungen oder Verunreinigungen
- Die Definition hinsichtlich der Anwendung des
aufbereiteten Materials.
Auf
der Grundlage dieser Angaben stellen wir die entsprechende Anlage nach dem
Baukastenprinzip zusammen.
Beispiel einer Aufbereitungsanlage ausgehend von Ballenware:
1. Vorzerkleinerer (Einwellenshredder/Zweiwellenshredder)
zur Auflösung bzw. Vorzerkleinerung der in Ballen gepressten
Folienabfälle.
Der langsamlaufende Vorzerkleinerer ist mit großvolumigem
Beschicktrichter ausgerüstet in der Lage, mehrere Ballen gleichzeitig
aufzunehmen und zu zerkleinern.
2.
Austragsband
zum Austrag des vorzerkleinerten Materials aus dem Vorzerkleinerer
3. Feingutabscheider
Baureihe HS
angeordnet über dem Austragsband des Vorzerkleinerers, zur Abtrennung der
groben Verunreinigungen aus dem Materialstrom, zum Schutz der
nachgeschalteten Anlagenkomponenten
4. Foliensilo Baureihe
FS
zur Bevorratung, kontinuierlichen und gleichmäßigen Beschickung der
Folgeanlage

5.
Einweichschnecke
zur Vorbereitung des Materials für die nachgeschaltete Intensivwäsche
6. Intensivwäscher Baureihe
IW
zur intensiven Oberflächenreinigung des Materials von
wasserlöslichen Verschmutzungen.
7. Absauganlage
zum Austrag des Material aus der Intensivwäsche und Übergabe auf die
nachfolgende Schneidmühle
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8. Schneidmühle
zur Zerkleinerung des Materials auf die gewünschte Endfeinheit

9.
Absauganlage
zum Austrag des Material aus der Mühle
10. Trennbehälter Baureihe TB

11. Verteilerschnecke
zum Transport und Verteilung des Materials auf die nachfolgenden
mechanischen Trockner
12. Mechanischer Trockner Baureihe
TM
zur mechanischen Oberflächentrocknung des Mahlgutes.

13.
Thermische Trocknung Baureihe TT
zur Nachtrocknung der Folienschnitzel auf eine Restfeuchte kleiner 1 Gew.
%.

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